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MOSAIKPARKETT

Ob StäbchenFischgrät oder als Intarsienarbeit – Parkett ist extrem vielseitig. Der Bodenbelag aus Holz gilt noch immer als der repräsentativste unter den Fußböden. 

Es stehen zahlreiche Holzsorten von Ahorn über Birnbaum oder Olive bis hin zu Zeder zur Wahl, wobei jedes Parkett mit seiner speziellen Farbgebung und Maserung seinen eigenen Charme hat. Diese Vielfalt an Parkett Sorten ermöglicht individuelle Gestaltungsmöglichkeiten und passt zu jedem Einrichtungsstil. 

Mosaikparkett besteht aus kleineren und vor allem dünneren Holzlamellen mit 8–10 mm Stärke, in der Regel auf Netz geklebt. Standardmäßig werden quadratische Lamellen mit einer Kantenlänge von 12 oder 16 cm verlegt. Das unbehandelt gelieferte Parkett wird nach dem Verkleben geschliffen und die Oberflächelackiert oder geölt/gewachst.

Seine geringe Aufbauhöhe ist ein großer Vorteil bei einer Fußbodenheizung, da der Wärmedurchgang wenig behindert wird. Auch wenn ein anderer Bodenbelag durch Parkett ersetzt werden soll, ist die geringe Dicke des Mosaikparketts von Vorteil.

Hochkant-Lamellen-Parkett

Hochkant-Lamellen-Parkett ist eine preiswerte Variante von Mosaik Parkett. Es besteht aus ca. 8 mm breiten und hochkant liegenden Holzstäben, die parallel zueinanderauf einem Grundträger zusammengeleimt werden. Geliefert und verlegt wird in vorgefertigten Verlegeeinheiten mit durchlaufenden Kopf- und Längsfugen.

Die Nutzschicht ist 10 bis 25 mm stark. Die Parkett Art gilt als robust und unempfindlich auch gegen stärkere mechanische Stöße. Es wird daher als preiswerte Alternative in Kindergärten, Schulen, Gaststätten und Produktionsanlagen eingesetzt. 

Von einigen Herstellern wird auch Fertig-Parkett in HKL ( Hochkantlamellen )- Optik angeboten. Dieses Fertigparkett ist – im Gegensatz zu dem hoch Industrie Parkett auch für Renovierungen geeignet. 

Lamellenabmessungen: Dicke: 10–24 mm, Breite: 8 mm, Länge: 120–165 mm. Feuchtegehalt bei Lieferung 9 ± 2 % bezogen auf die Darrmasse. Hochkantparkett ist nicht mit Holzpflaster zu verwechseln.

STAB-PARKETT

besteht aus einzelnen Holzstücken (Stäben) mit typischen Abmessungen von beispielsweise 500 mm x 60–70 mm x 22 mm. Es gibt aber auch dünnere Parkett Stäbeund Stäbe mit zweischichtigem Aufbau. 

Dies wird dann Stab-Fertigparkettgenannt. In die Seiten ist eine umlaufende Nut gefräst, in die eine Feder genannte Holzleiste gesteckt wird, wodurch der Verbund zwischen den einzelnen Brettchen hergestellt wird. 

Diese Form des Parketts ist die klassische Form. Sie wird auf den tragenden Unterboden aus Holz genagelt, und zwar von der Seite schräg durch die Feder, so dass der Nagel durch den benachbarten Parkett-Stab verdeckt wird. 

Parkett-Stäbe mit fester angehobelter Nut beziehungsweise Feder werden auch als Parkett-Riemen bezeichnet. Eine andere Bezeichnung für diese Parkett Art lautet Nagel-Parkett (Norm E DIN EN 13226).

LANDHAUS DIELENBODEN

Als Dielen werden eine Vielzahl unterschiedlicher Holzelemente in verschiedenen Breiten, Längen und Ausführungen bezeichnet. Sie bieten alle eine stoß- und fugenfreie, durchgehende Ansicht.

Hierzu zählen zwei- oder mehrschichtig aufgebaute, großformatige Holzelemente, deren Deckschicht aus einem Blatt besteht. Diese werden auch als Landhausdielen bezeichnet.
Die Landhausdielen und viele im Handel befindliche Massivholz-Dielen haben eine feste Konfektionslänge von etwa 2 Meter und sind allseits gespundet, so dass sie auch an den Stirnseiten eine feste Verbindung haben. Damit ist eine Anpassung an beliebige Raumlängen möglich.

Unter Landhausdielen versteht man eine mehrschichtig aufgebaute Diele, die als Alternative zu einer Massivholzdieleaufgefasst werden kann. Eine Landhausdiele kommt ohne die aufwändige Konstruktion mit Lagerhölzern aus, weil sie schwimmend verlegt werden kann. Ein großer Vorteil, wenn die für Lagerhölzer notwendige Aufbauhöhe einfach nicht gegeben ist. Auch die vollflächige Verklebung von Landhausdielen ist möglich.

SCHIFFSBODEN

Das Schiffsboden-Parkett, der Name sagt es schon, erinnert an die Bauweise der hölzernen Schiffe. Schon die Wikinger legten Planke neben Planke und vernuteten sie.
Auch die Böden der Decks auf den großen Ozeandampfern der goldenen 20er Jahre folgten diesem Prinzip: Sie hatten parallel verlaufende Bodendielen, leicht versetzt angeordnet. Genau so sieht das Schiffsboden-Parkett auch heute noch aus.

Das Schiffsboden-Parkett hat die hohe See aber längst verlassen und erfreut sich heute auch auf dem flachen Lande großer Beliebtheit. Schiffsböden wirken ruhig und strecken den Raum optisch. Sie führen den Blick, geben einen edlen Untergrund für Teppiche und Möbel.

Schiffsböden passen ebenso zu rustikalem wie zu edlem Ambiente: Ob Landhaus-Küche oder schickes Büro – alle Räume profitieren von den parallel liegenden Dielen.
Entscheidender Faktor ist hier die Wahl des Holzes: Helle Birke oder Buche kann ebenso als Schiffsboden-Parkett verlegt werden wie dunkle Walnuss oder Eiche.